Kostenloser Online-Inflationswirkungsrechner
Sehen Sie, was die Inflation mit der Kaufkraft Ihres Geldes macht und was eine Geldanlage ändern könnte.
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Inflationsrechner: was der Rechner zeigt
Dieser Inflationsrechner zeigt, wie Inflation die Kaufkraft von Geld im Lauf der Zeit verringert und wie eine Anlagerendite diesen Kaufkraftverlust ausgleichen kann. Sie geben einen Betrag, eine erwartete jährliche Inflationsrate, eine erwartete jährliche Rendite und eine Zahl von Jahren ein. Der Rechner beantwortet zwei Fragen in heutigem Geld: Wie viel kann diese Summe in Zukunft noch kaufen, wenn sie ungenutzt liegen bleibt? Und was wäre sie nach Inflation wert, wenn sie stattdessen angelegt würde?
Es ist ein Inflationsrechner mit Blick nach vorn. Viele Rechner im Netz beantworten die umgekehrte Frage, etwa was 100 D-Mark aus dem Jahr 1990 heute wert sind, und greifen dafür auf amtliche Preisindizes vergangener Jahre zurück. Dieses Werkzeug schlägt nichts nach. Es wendet die Rate, die Sie wählen, auf die kommenden Jahre an und eignet sich deshalb für Fragen wie:
- Was sind 10.000 € in 20 Jahren bei 2 % Inflation noch wert?
- Welche Rendite brauchen meine Ersparnisse, nur um ihre Kaufkraft zu halten?
- Wie viel Kaufkraft verliert ein Vorsorgevermögen, bevor ich es im Ruhestand ausgebe?
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In diesem Ratgeber:
- wie Sie jedes Feld ausfüllen und die Ergebnisse, das Diagramm und die Tabelle lesen
- die genauen Formeln hinter den Zahlen und was der Rechner auslässt
- was Inflation ist, wie Destatis sie misst und wie hoch sie zuletzt war
- Kaufkraft, reale Rendite und die 70er-Regel
- Übersichtstabellen, drei Rechenbeispiele in Euro und typische Fehler
Wenn die Idee, dass Geld an Wert verliert, für Sie neu ist, beginnen Sie mit dem Grundlagenartikel Inflation und warum Geld an Wert verliert.
So benutzen Sie den Inflationsrechner
Der Rechner startet in Euro mit einem Betrag von 10.000 €, 12 % Inflation, 8 % Rendite und 10 Jahren. Die Beispiele in diesem Ratgeber bleiben bei EUR. Der Umschalter UAH / USD / EUR sitzt auf breiten Bildschirmen in der Kopfzeile des Bereichs Ihre Zahlen, auf Smartphones und Tablets unter Weitere Optionen; er ändert nur Symbol und Formatierung. Jede Eingabe hat ein Zahlenfeld mit einem Regler darunter, in dieser Reihenfolge:
- Aktueller Betrag. Die Summe, deren Kaufkraft Sie verfolgen wollen, in heutigem Geld. Der Regler reicht in USD oder EUR bis 100.000, in UAH bis 2.000.000.
- Jährliche Inflationsrate. Der erwartete jährliche Preisanstieg in Prozent. Die Inflationsszenarien „Hoch“, „Moderat“ und „Niedrig“ unter dem Regler setzen die Rate auf 12 %, 5 % oder 2 %. Ein Szenario ist hervorgehoben, solange die Rate genau seinem Wert entspricht, und es ändert kein anderes Feld.
- Jährliche Anlagerendite. Die erwartete jährliche Rendite in Prozent, falls das Geld angelegt wird, vor Inflation.
- Zeithorizont. Die Zahl ganzer Jahre, über die gerechnet wird.
| Eingabe | Was Sie eintragen | Startwert und Bereich |
|---|---|---|
| Aktueller Betrag | Summe in heutigem Geld | 10.000; ab 0 |
| Jährliche Inflationsrate | Erwarteter Preisanstieg pro Jahr | 12 %; 0 % bis 50 % (Regler bis 30 %) |
| Jährliche Anlagerendite | Erwartete nominale Jahresrendite | 8 %; 0 % bis 50 % (Regler bis 20 %) |
| Zeithorizont | Ganze Jahre | 10; 1 bis 50 |
Die Regler der Prozentfelder springen in Schritten von 0,5, Sie können aber auch einen Wert wie 3,3 eintippen. Werte außerhalb eines Bereichs werden beim Verlassen des Feldes auf dessen Grenze zurückgesetzt, der Zeithorizont wird auf ganze Jahre gerundet. Auf dem Smartphone stellen Sie den Betrag mit den Tasten − und + ein, die Prozentfelder und der Zeithorizont behalten ihre Regler.
Die Ergebnisse lesen
Alle Ergebnisse zeigen den Stand am Ende des Zeithorizonts in heutigem Geld. Auf breiten Bildschirmen bleiben sie rechts neben den Eingaben sichtbar, während Sie scrollen. Die Hauptzahl, Kaufkraft (N Jahre), ist das, was der aktuelle Betrag noch kaufen kann, wenn er als Bargeld ohne Zinsen liegen bleibt. Ein Balken teilt den aktuellen Betrag in diese Kaufkraft und den Teil, den die Inflation nimmt. Darunter folgen drei Werte:
- Verlorene Kaufkraft ist der aktuelle Betrag minus die Kaufkraft.
- Wert bei Anlage ist das, was der Betrag wert wäre, wenn er jedes Jahr die Anlagerendite verdient, zurückgerechnet in heutiges Geld.
- Realer Gewinn ggü. Inflation ist der Wert bei Anlage minus den aktuellen Betrag. Er ist negativ, wenn die Rendite unter der Inflation liegt.
Der Tab Diagramm zeigt ab Jahr 0 drei Reihen: den Nominalbetrag als gepunktete Linie, die flach bleibt, weil ein Geldschein seinen Nennwert behält, die sinkende Kaufkraft und den Wert bei Anlage. Der Tab Nach Jahren listet dieselben Größen für jedes Jahr in den Spalten Jahr, Nominal, Kaufkraft, Bei Anlage und Realer Gewinn. Alle Beträge werden für die Anzeige auf ganze Währungseinheiten gerundet.
Zum Vergleich anheften merkt sich das aktuelle Szenario. Heften Sie die Startwerte an und klicken Sie dann auf „Moderat“, zeigt die Hauptzahl +2.919 € vs. angeheftet, das Diagramm die angeheftete Kaufkraft als gestrichelte Linie, und die Zeile Angeheftetes Szenario nennt Betrag, Inflation, Zeitraum und Kaufkraft. Ein Wechsel der Währung, Zurücksetzen oder ein Neuladen der Seite löscht es. PDF speichert Eingaben, die vier Ergebnisse und die Jahrestabelle ohne das angeheftete Szenario, Teilen teilt den Link zur Seite ohne Ihre Zahlen, und Zurücksetzen stellt die Startwerte wieder her, einschließlich des Euro. Auf Smartphones und Tablets stehen die Ergebnisse in einer Leiste am unteren Bildschirmrand, Details öffnet den Rest.
So rechnet der Inflationsrechner
Der Rechner wendet Inflation und Anlagerendite einmal pro Jahr an, jeweils am Jahresende, und drückt jedes Ergebnis in der Kaufkraft von heute aus.
Kaufkraft
Inflation wirkt mit Zinseszins: Jeder Preisanstieg setzt auf Preisen auf, die schon gestiegen sind. Um zu ermitteln, was ein Betrag nach einigen Jahren noch kaufen kann, teilt der Rechner ihn durch den kumulierten Preisfaktor:
Kaufkraft = A ÷ (1 + π)^t
Verlorene Kaufkraft = A − KaufkraftAist der aktuelle Betragπist die jährliche Inflationsrate als Dezimalzahl (2 % sind 0,02)tist das Jahr, von 1 bis zum Zeithorizont
Bei 2 % Inflation ergeben 10.000 € geteilt durch 1,02 hoch zehn genau 8.203 €. Der Verlust im ersten Jahr ist etwas kleiner als die Inflationsrate: Bei 3,3 % behalten 10.000 € die Kaufkraft von 9.681 €, ein Verlust von 319 € und nicht von 330 €, weil der Teiler 1,033 ist.
Wert bei Anlage
Für die Anlage fasst der Rechner Rendite und Inflation zu einem jährlichen Wachstumsfaktor zusammen:
Wert bei Anlage = A × ((1 + r) ÷ (1 + π))^t
Realer Gewinn = Wert bei Anlage − Arist die jährliche Anlagerendite als Dezimalzahl
Der Bruch in der Mitte ist eins plus reale Rendite. Das ist dasselbe, als würde man den Betrag zur nominalen Rendite wachsen lassen und danach durch den Preisfaktor teilen. Das Ergebnis ist in heutigem Geld. Den Euro-Stand, den das Depot selbst zeigen würde, gibt der Rechner nie aus. Wenn Sie ihn brauchen, multiplizieren Sie den Wert bei Anlage mit (1 + π)^t oder nutzen Sie den Zinseszinsrechner mit derselben Rendite.
Entspricht die Rendite genau der Inflation, ist der Faktor 1, und der Wert bei Anlage bleibt beim aktuellen Betrag. Ist die Rendite niedriger, schrumpft der Wert, nur langsamer als ungenutztes Bargeld.
Annahmen hinter den Zahlen
- Ein Einmalbetrag. Keine monatlichen Sparraten, keine Entnahmen und keine Ausgaben unterwegs.
- Konstante Sätze. Inflationsrate und Rendite sind in jedem Jahr gleich. Es gibt keine Schwankungen, kein Verlustjahr und keine Zinswende.
- Jährliche Verzinsung für Inflation und Rendite, jeweils am Jahresende.
- Keine Deflation und keine negativen Renditen. Beide Prozentfelder beginnen bei 0 %.
- Nicht modelliert: Abgeltungsteuer auf Zinsen oder Kursgewinne, Fondskosten, Transaktionskosten und Wechselkurse. Tragen Sie eine Rendite nach Kosten ein, wenn diese berücksichtigt sein sollen, und bedenken Sie, dass Steuern sie weiter senken.
- Ein Preisniveau. Die Rate gilt für alles, was Sie kaufen. Ihre eigenen Ausgaben können schneller oder langsamer steigen als der Durchschnitt.
Die Ergebnisse sind Szenarien zu den gewählten Sätzen, keine Prognosen.
Was Inflation ist und wie sie gemessen wird
Inflation ist ein anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus. Dann kauft jede Geldeinheit weniger als zuvor. Deflation ist das Gegenteil, ein allgemeiner Preisrückgang, und in modernen Volkswirtschaften selten.
In Deutschland misst das Statistische Bundesamt (Destatis) die Inflationsrate mit dem Verbraucherpreisindex (VPI). Er bildet die Preisentwicklung eines Warenkorbs aus Gütern und Dienstleistungen ab, die private Haushalte kaufen, und erscheint jeden Monat. Die Inflationsrate ist die Veränderung des Index gegenüber dem Vorjahresmonat. Daneben berechnet Destatis den harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI), der in allen Ländern der EU nach denselben Regeln erhoben wird.
Laut Pressemitteilung Nr. 364 vom 13. Oktober 2026 lag die Inflationsrate im September 2026 bei 3,3 %. Gegenüber August stiegen die Verbraucherpreise um 0,6 %. Energie war 14,9 % teurer als ein Jahr zuvor, Nahrungsmittel 0,4 %. Ohne Nahrungsmittel und Energie lag die Rate bei 2,4 %, der HVPI stieg ebenfalls um 3,3 %. Destatis veröffentlicht jeden Monat eine neue Rate, dieser Stand gilt also nur bis zur nächsten Meldung.
Das Ziel setzt die Europäische Zentralbank für den ganzen Euroraum. Ihr EZB-Rat hält Preisstabilität am besten gewahrt, wenn mittelfristig 2 % Inflation angestrebt werden. Das Ziel ist symmetrisch, Abweichungen nach oben und nach unten gelten als gleich unerwünscht, und gemessen wird am HVPI. Das 2-%-Ziel ist der Grund, warum das Szenario „Niedrig“ 2 % verwendet. Den Einlagesatz der EZB hat der Rat zum 16. September 2026 auf 2,50 % angehoben. Die nächste geldpolitische Sitzung ist für den 28. und 29. Oktober 2026 angesetzt.
Wie stark die Rate schwankt, zeigen die letzten Jahre. Die Jahresdurchschnitte stammen aus der Destatis-Tabelle zum Verbraucherpreisindex:
| Jahr | VPI, Jahresdurchschnitt (2020 = 100) | Veränderung zum Vorjahr |
|---|---|---|
| 2020 | 100,0 | Basisjahr |
| 2021 | 103,1 | 3,1 % |
| 2022 | 110,2 | 6,9 % |
| 2023 | 116,7 | 5,9 % |
| 2024 | 119,3 | 2,2 % |
| 2025 | 121,9 | 2,2 % |
Von 2020 bis 2025 stiegen die Verbraucherpreise damit um 21,9 %. Die Rate, die Sie in den Rechner eingeben, ist eine Annahme über den künftigen Durchschnitt, keine gemessene Tatsache. Der Wert eines einzelnen Jahres, ob hoch oder niedrig, ist selten eine gute Schätzung für die nächsten 20 Jahre.
Kaufkraftverlust: was Ihr Geld künftig noch kauft
Kaufkraft ist das, was man für eine Summe tatsächlich bekommt. Die Zahl auf dem Kontoauszug ist der Nominalbetrag. Seine Kaufkraft ist dieser Betrag geteilt durch den Preisanstieg. Der Rechner zeigt beides: Die flache, gepunktete Linie ist der Nominalbetrag, die fallende Linie seine Kaufkraft.
Denselben Effekt kann man auf zwei Arten beschreiben. Aus Sicht der Preise kostet etwas, das heute 100 € kostet, bei 2 % Inflation nach 10 Jahren 122 € und nach 30 Jahren 181 €. Aus Sicht des Geldes kaufen 100 € von heute in 10 Jahren so viel wie heute 82 € und in 30 Jahren so viel wie heute 55 €. Die Preiswerte sind für diesen Ratgeber als 100 × 1,02^t berechnet. Der Rechner selbst nutzt immer die zweite Sicht und rechnet die Zukunft in heutiges Geld zurück.
Die Tabelle zeigt diese zweite Sicht für gängige Beträge bei 2 % Inflation, also genau beim EZB-Ziel, berechnet mit dem Rechner:
| Aktueller Betrag | Nach 10 Jahren | Nach 20 Jahren | Nach 30 Jahren |
|---|---|---|---|
| 1.000 € | 820 € | 673 € | 552 € |
| 10.000 € | 8.203 € | 6.730 € | 5.521 € |
| 100.000 € | 82.035 € | 67.297 € | 55.207 € |
| 1.000.000 € | 820.348 € | 672.971 € | 552.071 € |
Selbst wenn die EZB ihr Ziel genau trifft, haben 1.000 € nach 20 Jahren nur noch die Kaufkraft von 673 €. Bei 3 % sind es 554 €. Der prozentuale Verlust hängt nicht vom Betrag ab: Nach 30 Jahren bei 2 % hat jede Summe 44,8 % ihrer Kaufkraft verloren. Deshalb muss ein Vorsorgeziel, das in heutigen Euro gesetzt ist, wachsen, nur um stehen zu bleiben. Der Anlagezielrechner und der FIRE-Rechner liefern daher mit realen, inflationsbereinigten Renditen die aussagekräftigeren Ergebnisse.
Der Verlust wächst mit der Rate, aber nicht proportional. Über 30 Jahre nehmen 1 % Inflation 25,8 % der Kaufkraft weg, 3 % schon 58,8 %, 5 % 76,9 % und 10 % ganze 94,3 %.
Reale Rendite: nominal gegen real
Die nominale Rendite ist das Wachstum eines Kontostands in Euro. Die reale Rendite ist das Wachstum dessen, was man dafür kaufen kann. Verbunden sind beide durch die Fisher-Gleichung, und genau diese Formel nutzt der Rechner:
reale Rendite = (1 + nominale Rendite) ÷ (1 + Inflation) − 1Die beliebte Faustregel lautet nominal minus Inflation. Sie liegt bei niedrigen Sätzen nah am Ergebnis und entfernt sich mit steigenden Sätzen, weil sie übersieht, dass Inflation auch die Rendite selbst entwertet. Die Tabelle vergleicht beide über 20 Jahre für 10.000 €. Der 20-Jahres-Wert kommt aus dem Rechner, die exakte reale Rendite, die er nicht anzeigt, folgt aus der Fisher-Formel. Die Spalte zur Faustregel wendet nominal minus Inflation 20 Jahre lang an und ist für diesen Ratgeber berechnet.
| Rendite / Inflation | Exakte reale Rendite | Faustregel | Wert bei Anlage, 20 Jahre | Wert nach Faustregel |
|---|---|---|---|---|
| 3 % / 2 % | 0,98 % | 1 % | 12.155 € | 12.202 € |
| 5 % / 3 % | 1,94 % | 2 % | 14.691 € | 14.859 € |
| 6 % / 2 % | 3,92 % | 4 % | 21.583 € | 21.911 € |
| 8 % / 5 % | 2,86 % | 3 % | 17.567 € | 18.061 € |
| 12 % / 10 % | 1,82 % | 2 % | 14.339 € | 14.859 € |
| 8 % / 12 % | −3,57 % | −4 % | 4.832 € | 4.420 € |
| 20 % / 15 % | 4,35 % | 5 % | 23.424 € | 26.533 € |
Drei Zeilen zeigen, warum die exakte Version zählt. Bei 5 % und 3 % sowie bei 12 % und 10 % liefert die Faustregel dieselben 2 %, die exakten realen Renditen betragen aber 1,94 % und 1,82 %. Bei hoher Inflation überzeichnet die Faustregel die reale Rendite deutlich: Bei 20 % und 15 % schlägt sie einem 20-Jahres-Ergebnis auf 10.000 € mehr als 3.000 € auf. Liegt die Rendite unter der Inflation, übertreibt die Faustregel dagegen den Verlust.
Eine reale Rendite von null ist die Grenze zwischen Kaufkraftgewinn und Kaufkraftverlust. Im Rechner ist das der Punkt, an dem der Wert bei Anlage dem aktuellen Betrag entspricht und der reale Gewinn 0 € beträgt. Der Artikel Risiko und Rendite erklärt, warum Anlagen mit höherer erwarteter realer Rendite auch eine größere Bandbreite möglicher Ergebnisse haben.
Die 70er-Regel: wie schnell Inflation Geld halbiert
Die 70er-Regel schätzt schnell, nach wie vielen Jahren Inflation die Kaufkraft halbiert hat: 70 geteilt durch die Inflationsrate in Prozent.
Jahre bis zur Halbierung ≈ 70 ÷ Inflationsrate in Prozent
exakte Jahre = ln 2 ÷ ln(1 + π)Die 72er-Regel, bekannter für die Verdopplung von Geld, liefert dieselbe Art Schätzung und ist bei höheren Sätzen etwas genauer. Die Tabelle vergleicht beide mit dem exakten Wert, berechnet für diesen Ratgeber, und prüft das Ergebnis im Rechner mit 10.000 € und der nächstgelegenen ganzen Zahl von Jahren:
| Inflation | 70er-Regel | 72er-Regel | Exakte Jahre | Rechner: 10.000 € werden |
|---|---|---|---|---|
| 2 % | 35,0 | 36,0 | 35,0 | 5.000 € nach 35 Jahren |
| 3 % | 23,3 | 24,0 | 23,4 | 5.067 € nach 23 Jahren |
| 4 % | 17,5 | 18,0 | 17,7 | 4.936 € nach 18 Jahren |
| 5 % | 14,0 | 14,4 | 14,2 | 5.051 € nach 14 Jahren |
| 7 % | 10,0 | 10,3 | 10,2 | 5.083 € nach 10 Jahren |
| 10 % | 7,0 | 7,2 | 7,3 | 5.132 € nach 7 Jahren |
| 12 % | 5,8 | 6,0 | 6,1 | 5.066 € nach 6 Jahren |
Beide Regeln liegen für die üblichen Sätze nur wenige Monate neben dem exakten Wert. Es geht dabei weniger um Genauigkeit als um Gefühl für die Größenordnung: Bei 2 % Inflation verliert Bargeld über ein typisches Berufsleben die Hälfte seines Werts, bei 7 % dauert das etwa ein Jahrzehnt. Dieselbe Rechnung funktioniert umgekehrt für Wachstum, wie der Artikel Zinseszins und der Zeitwert des Geldes ausführlich zeigt.
Wie Inflation Ersparnisse trifft
Inflation zehrt an Ersparnissen, sobald der Zins niedriger ist als der Preisanstieg. Der Kontostand wächst in Euro, auf dem Auszug sieht also alles richtig aus, und doch kauft er jedes Jahr etwas weniger. Deshalb nennt man Inflation manchmal eine versteckte Steuer.
So sieht es der Rechner für 10.000 € über 10 Jahre bei 2 % Inflation mit verschiedenen Jahresrenditen:
| Jahresrendite | Kaufkraft ohne Zinsen | Wert bei Anlage | Realer Gewinn ggü. Inflation |
|---|---|---|---|
| 0 % | 8.203 € | 8.203 € | −1.797 € |
| 0,5 % | 8.203 € | 8.623 € | −1.377 € |
| 1 % | 8.203 € | 9.062 € | −938 € |
| 2 % | 8.203 € | 10.000 € | 0 € |
| 3 % | 8.203 € | 11.025 € | 1.025 € |
| 4 % | 8.203 € | 12.143 € | 2.143 € |
| 5 % | 8.203 € | 13.363 € | 3.363 € |
Eine Rendite unter der Inflation schützt die Kaufkraft nicht, sie bremst nur den Verlust. Bei 1 % pro Jahr fehlen dem Konto nach 10 Jahren 938 € heutiger Kaufkraft. Liegt die Inflation bei 3 % statt 2 %, bringt eine Rendite von 2 % schon einen realen Verlust von 930 €.
Steuern erhöhen die Hürde
Der Rechner zieht keine Steuern ab, Zinsen und Kursgewinne sind in Deutschland aber steuerpflichtig, sobald sie den Sparer-Pauschbetrag von 1.000 € (2.000 € bei Zusammenveranlagung) nach § 20 Abs. 9 EStG übersteigen. Die Abgeltungsteuer beträgt 25 %, mit Solidaritätszuschlag 26,375 %, mit Kirchensteuer etwas mehr. Nimmt die Steuer einen Anteil s jedes Jahresertrags, braucht man vor Steuern ungefähr Inflation ÷ (1 − s), nur um mit der Inflation gleichzuziehen. Die Werte sind für diesen Ratgeber berechnet und gelten für Erträge oberhalb des Pauschbetrags:
| Inflation | Ohne Steuer | 26,375 % | 27,995 % (mit 9 % KiSt) |
|---|---|---|---|
| 2 % | 2,00 % | 2,72 % | 2,78 % |
| 2,5 % | 2,50 % | 3,40 % | 3,47 % |
| 3 % | 3,00 % | 4,07 % | 4,17 % |
| 4 % | 4,00 % | 5,43 % | 5,56 % |
| 5 % | 5,00 % | 6,79 % | 6,94 % |
Ein Tagesgeld mit 3 % Zins bringt nach 26,375 % Steuer noch 2,21 % und liegt damit bei 2,5 % Inflation knapp unter der Linie. Um Steuern in einen Durchlauf einzubeziehen, tragen Sie die Rendite nach Steuern in das Feld „Jährliche Anlagerendite“ ein. Der Einlage-vs.-Anlage-Rechner bildet Steuern und Fondsgebühren direkt ab.
Was das für Tagesgeld, Festgeld und Anlagen heißt
Es gibt kein Instrument, das in jeder Lage vor Inflation schützt. Tagesgeld und Festgeld behalten ihren Euro-Wert und sind schnell verfügbar beziehungsweise planbar, schlagen die Inflation aber nur, wenn der Zins nach Steuern über ihr liegt. Anleihen zahlen einen festen Zins, dessen realer Wert bei steigender Inflation sinkt, wie der Artikel über Anleihen erklärt. Aktien und Aktienfonds haben über lange Zeiträume historisch höhere Renditen erzielt, können aber auch über Jahre an Wert verlieren.
Der Artikel zu den Arten von Anlageklassen vergleicht die wichtigsten Optionen. Geld für kurzfristige Ausgaben und Notfälle wird üblicherweise zuerst sicher und verfügbar gehalten, wie der Artikel zum Notgroschen zeigt. Erst was darüber hinausgeht, kann eine schwankende Anlage mit höherer erwarteter Rendite tragen.
Inflation in Deutschland seit 1995 und diese Projektion
Wer nach einem Inflationsrechner sucht, findet oft Rückblicke: Was ist eine D-Mark von 1990 heute wert? Solche Rechner nutzen den amtlichen Index jedes Jahres. Dieses Werkzeug projiziert dagegen eine konstante Rate in die Zukunft, beide beantworten also verschiedene Fragen. Eine nützliche Verbindung gibt es trotzdem: Die Vergangenheit kann eine vernünftige Rate für die Eingabe nahelegen.
Um die durchschnittliche jährliche Inflation zwischen zwei Jahren zu finden, teilt man den späteren Indexwert durch den früheren und zieht die Wurzel für die Zahl der Jahre. Die Durchschnitte unten sind für diesen Ratgeber aus den VPI-Jahresdurchschnitten (2020 = 100) berechnet, für die Jahre bis 2024 aus dem Statistischen Bericht Verbraucherpreisindex für Deutschland, Lange Reihen ab 1948, Ausgabe vom 10. Juli 2025, und für 2025 aus der oben verlinkten Tabelle. Die letzte Spalte gibt die gerundete Durchschnittsrate in den Rechner ein, für 10.000 € über dieselbe Zahl von Jahren:
| Zeitraum | Preise stiegen um | Durchschnitt pro Jahr | Rechner bei dieser Rate |
|---|---|---|---|
| 1995 bis 2025, 30 Jahre | 71,7 % | 1,82 % | 5.856 € bei 1,8 % |
| 2002 bis 2025, 23 Jahre | 56,1 % | 1,95 % | 6.342 € bei 2 % |
| 2005 bis 2025, 20 Jahre | 49,6 % | 2,03 % | 6.730 € bei 2 % |
| 2008 bis 2025, 17 Jahre | 40,3 % | 2,01 % | 7.142 € bei 2 % |
| 2015 bis 2025, 10 Jahre | 29,0 % | 2,58 % | 7.736 € bei 2,6 % |
| 2020 bis 2025, 5 Jahre | 21,9 % | 4,04 % | 8.219 € bei 4 % |
Zwei Dinge fallen auf. Erstens lag der lange Durchschnitt erstaunlich nah an 2 %: Seit der Einführung des Euro-Bargelds 2002 stiegen die Preise im Schnitt um knapp 2 % pro Jahr, und genau das erklärt, warum der Euro an Kaufkraft verloren hat, obwohl jedes einzelne Jahr harmlos wirkte. 10.000 €, die 2002 als Bargeld beiseitegelegt wurden, kauften 2025 laut Indexverhältnis nur noch so viel wie damals 6.407 €. Zweitens verbergen Durchschnitte Ausschläge: 6,9 % im Jahr 2022 stehen neben Jahren mit weniger als 1 %. Eine Projektion mit konstanter Rate glättet all das.
Um einen früheren Betrag exakt umzurechnen, multiplizieren Sie ihn mit dem Verhältnis der beiden Indexwerte. Für den Blick nach vorn nutzen Sie den Rechner besser mit mehreren Raten statt mit einer einzigen Zahl.
Inflationswirkung auf einen Blick
Dieses Raster zeigt die Kaufkraft von 10.000 € in heutigem Geld nach jedem Zeitraum bei konstanter Inflationsrate, wenn das Geld ohne Zinsen liegen bleibt. Jeder Wert stammt aus dem Rechner. Die Beträge skalieren mit der Summe, 50.000 € ergeben also das Fünffache.
| Inflation pro Jahr | 5 Jahre | 10 Jahre | 20 Jahre | 30 Jahre |
|---|---|---|---|---|
| 1 % | 9.515 € | 9.053 € | 8.195 € | 7.419 € |
| 2 % | 9.057 € | 8.203 € | 6.730 € | 5.521 € |
| 2,5 % | 8.839 € | 7.812 € | 6.103 € | 4.767 € |
| 3 % | 8.626 € | 7.441 € | 5.537 € | 4.120 € |
| 4 % | 8.219 € | 6.756 € | 4.564 € | 3.083 € |
| 5 % | 7.835 € | 6.139 € | 3.769 € | 2.314 € |
| 7 % | 7.130 € | 5.083 € | 2.584 € | 1.314 € |
| 10 % | 6.209 € | 3.855 € | 1.486 € | 573 € |
| 12 % | 5.674 € | 3.220 € | 1.037 € | 334 € |
Um den Wert bei Anlage aus diesem Raster abzulesen, suchen Sie die Zeile Ihrer realen Rendite statt der Inflation und lesen sie als Wachstum: Eine reale Rendite von 2 % über 20 Jahre vervielfacht den Betrag um 10.000 ÷ 6.730, also etwa 1,49. Der Rechner erledigt das für Sie.
Rechenbeispiele
Jedes Beispiel verwendet EUR als Anzeigewährung und zeigt, was der Rechner für die genannten Eingaben ausgibt.
Beispiel 1: 25.000 € Erspartes über 15 Jahre bei 2,5 % Inflation
Gegeben: Aktueller Betrag 25.000 €, Jährliche Inflationsrate 2,5 %, Jährliche Anlagerendite 1 %, Zeithorizont 15 Jahre.
Schritte:
- Wählen Sie EUR und geben Sie 25000 als aktuellen Betrag ein.
- Tragen Sie 2,5, 1 und 15 in die übrigen Felder ein.
- Lesen Sie die Hauptzahl und die Werte ab, ändern Sie dann die Rendite auf 5 und vergleichen Sie.
Ergebnis: Mit 1 % Rendite: Kaufkraft 17.262 €, Verlorene Kaufkraft 7.738 €, Wert bei Anlage 20.040 €, Realer Gewinn ggü. Inflation −4.960 €. Mit 5 % Rendite bleiben die Kaufkraft und die Verlorene Kaufkraft gleich, der Wert bei Anlage steigt auf 35.886 € und der reale Gewinn auf 10.886 €.
| Jahr | Kaufkraft | Bei Anlage zu 1 % | Bei Anlage zu 5 % |
|---|---|---|---|
| 1 | 24.390 € | 24.634 € | 25.610 € |
| 5 | 22.096 € | 23.223 € | 28.201 € |
| 10 | 19.530 € | 21.573 € | 31.812 € |
| 15 | 17.262 € | 20.040 € | 35.886 € |
Mit 1 % Zins wächst das Konto in Euro auf rund 29.024 €, verliert aber fast ein Fünftel seiner Kaufkraft. Mit 5 % stünden in Euro etwa 51.973 € auf dem Depot, beide Euro-Stände sind für diesen Ratgeber berechnet. Der Rechner zeigt die 35.886 €, die dieser Stand in heutigem Geld wert ist.
Beispiel 2: 300.000 € Vorsorgevermögen über 25 Jahre
Gegeben: Aktueller Betrag 300.000 €, Jährliche Inflationsrate 2 %, Jährliche Anlagerendite 5 %, Zeithorizont 25 Jahre. Danach derselbe Lauf mit 3 % Inflation.
Schritte:
- Wählen Sie EUR und geben Sie 300000, 2, 5 und 25 ein.
- Lesen Sie die Ergebnisse und den Tab Nach Jahren in Fünf-Jahres-Schritten.
- Ändern Sie die Inflationsrate auf 3 und vergleichen Sie die Werte.
Ergebnis: Bei 2 % Inflation: Kaufkraft 182.859 €, Verlorene Kaufkraft 117.141 €, Wert bei Anlage 619.226 €, Realer Gewinn ggü. Inflation 319.226 €.
| Jahr | Kaufkraft | Bei Anlage | Realer Gewinn |
|---|---|---|---|
| 5 | 271.719 € | 346.790 € | 46.790 € |
| 10 | 246.104 € | 400.878 € | 100.878 € |
| 15 | 222.904 € | 463.402 € | 163.402 € |
| 20 | 201.891 € | 535.678 € | 235.678 € |
| 25 | 182.859 € | 619.226 € | 319.226 € |
Bei 3 % Inflation sinkt der Wert bei Anlage auf 485.203 € und der reale Gewinn auf 185.203 €. Ein Prozentpunkt mehr Inflation kostet über 25 Jahre gut 40 % des realen Gewinns. In Euro stünden bei 5 % rund 1.015.906 € auf dem Depot, für diesen Ratgeber berechnet, in heutigem Geld sind das bei 2 % Inflation aber nur 619.226 €. Wer mit dem Euro-Betrag plant, überschätzt, was das Geld später kaufen kann.
Beispiel 3: Szenario Hoch, die Rendite bleibt hinter der Inflation
Gegeben: Die Startwerte des Rechners: Aktueller Betrag 10.000 €, Szenario Hoch (Jährliche Inflationsrate 12 %), Jährliche Anlagerendite 8 %, Zeithorizont 10 Jahre.
Schritte:
- Klicken Sie auf „Zurücksetzen“. Währung, Betrag, Sätze und Jahre sind die Startwerte.
- Lesen Sie die Ergebnisse und die ersten Zeilen im Tab Nach Jahren.
- Ändern Sie die Rendite auf 12, dann auf 15. Klicken Sie zum Schluss mit 8 % Rendite auf die Szenarien „Moderat“ und „Niedrig“.
Ergebnis: Kaufkraft 3.220 €, Verlorene Kaufkraft 6.780 €, Wert bei Anlage 6.951 €, Realer Gewinn ggü. Inflation −3.049 €.
| Lauf | Kaufkraft | Wert bei Anlage | Realer Gewinn ggü. Inflation |
|---|---|---|---|
| Hoch 12 %, Rendite 8 % | 3.220 € | 6.951 € | −3.049 € |
| Hoch 12 %, Rendite 12 % | 3.220 € | 10.000 € | 0 € |
| Hoch 12 %, Rendite 15 % | 3.220 € | 13.026 € | 3.026 € |
| Moderat 5 %, Rendite 8 % | 6.139 € | 13.254 € | 3.254 € |
| Niedrig 2 %, Rendite 8 % | 8.203 € | 17.711 € | 7.711 € |
Bei 12 % Inflation behält ungenutztes Bargeld nach 10 Jahren weniger als ein Drittel seiner Kaufkraft. Eine Rendite von 8 % bremst den Verlust, stoppt ihn aber nicht: Die reale Rendite liegt bei etwa −3,57 % pro Jahr, und die Tabelle zeigt, wie die Lücke von −357 € im ersten Jahr auf −1.663 € im fünften wächst. Nur eine Rendite in Höhe der Inflation hält die Linie. Dieselben 8 % sind bei moderater und niedriger Inflation ein realer Gewinn.
Typische Fehler bei der Inflationsrechnung
- Den Wert bei Anlage als Kontostand lesen. Er ist bereits in heutiges Geld umgerechnet. Das Depot selbst würde einen höheren Euro-Betrag zeigen.
- Bei hohen Sätzen nominal minus Inflation rechnen. Der Rechner nutzt die exakte Formel. Bei 20 % und 15 % überzeichnet die Faustregel die reale Rendite um etwa 0,65 Punkte pro Jahr.
- Die Inflation des letzten Jahres als Dauerrate nehmen. Die 3,3 % vom September 2026 liegen weit über dem Durchschnitt seit 2002. Probieren Sie eine niedrige, eine mittlere und eine hohe Rate und betrachten Sie die Spanne.
- Die Währung vergessen. Der Rechner startet in Euro. Wechseln Sie für Dollar- oder Hrywnja-Beträge auf USD oder UAH, umgerechnet wird in keinem Fall etwas.
- Währung und Inflationsrate vermischen. Verwenden Sie die Inflationsrate der Währung, in der Sie Ihr Geld halten. Dollar-Ersparnisse folgen der US-Inflation, nicht der deutschen, auch wenn der Wechselkurs zählt, sobald Sie in Euro ausgeben.
- Steuern und Kosten vergessen. Das Renditefeld wird so verwendet, wie Sie es eingeben. Tragen Sie eine Rendite nach Fondskosten und, wenn Sie möchten, nach Abgeltungsteuer ein, sonst ist der reale Gewinn zu hoch. Der Gebührenrechner zeigt, wie sich Kosten aufsummieren.
- Eine konstante Rendite für sicher halten. Anlagen können in jedem Jahr Geld verlieren. Eine konstante Rendite zeigt die langfristige Rechnung, nicht den Weg dorthin.
- Annehmen, dass die eigenen Kosten dem VPI folgen. Der Index ist ein Durchschnittswarenkorb. Miete, Energie oder Pflege können für Sie schneller steigen.
Die Ergebnisse sind Veranschaulichungen zu den eingegebenen Sätzen, keine Prognosen und keine Anlageberatung. Künftige Inflation und Renditen sind unbekannt, und Anlagen können an Wert verlieren.
Grenzen und nächste Schritte
Der Inflationsrechner beantwortet eine Frage klar: Was ist ein Einmalbetrag bei konstanter Inflation und konstanter Rendite nach einer Zahl von Jahren in heutigem Geld wert? Er kennt weder die künftige Inflation noch Ihren persönlichen Warenkorb, Ihre Steuern oder den Verlauf der Märkte. Er bildet keine regelmäßigen Sparraten, Entnahmen, wechselnden Sätze, Deflation oder Verlustjahre ab und zeigt keine amtliche Inflation für bestimmte vergangene Jahre.
Nutzen Sie ihn, um die Größenordnung zu sehen, und schauen Sie sich dann die Teile an, die er auslässt:
- Der Zinseszinsrechner ergänzt monatliche Sparraten und zeigt nominale Kontostände.
- Der Einlage-vs.-Anlage-Rechner vergleicht Tagesgeld oder Festgeld mit einer Anlage nach Steuern und Kosten, nominal und real.
- Der Anlagezielrechner ermittelt, wie viel Sie für ein Ziel sparen müssen, das Sie in heutigen Euro festlegen können.
- Der Notgroschenrechner bemisst die Reserve, die Sie vor dem Investieren sicher halten.
- Der Inflationsrechner mit Verbraucherpreisindex rechnet Beträge von früher mit den amtlichen Monatsindizes in heutige Preise um.
Zum Hintergrund lesen Sie über Inflation und warum Geld an Wert verliert und was Investieren ist. Für Entscheidungen über Ihre eigenen Ersparnisse, Steuern oder Altersvorsorge kann eine qualifizierte, unabhängige Beratung sinnvoll sein, die Ihre gesamte Situation berücksichtigt.
Häufig gestellte Fragen
Kurze Antworten auf häufige Fragen zu Inflation, Kaufkraftverlust und dazu, wie dieser Inflationsrechner seine Werte berechnet.