Kostenloser Online-Notgroschen-Rechner
Berechnen Sie, wie groß Ihr finanzielles Polster sein sollte und wie nah Sie schon dran sind.
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Notgroschen-Rechner: was er zeigt
Dieser Notgroschen-Rechner zeigt, wie viel Geld Ihre finanzielle Reserve enthalten sollte und wie viel davon Sie schon haben. Sie geben ein, was Sie im Monat ausgeben, was Sie gespart haben und wie viele Monate Sie abgesichert sein möchten. Der Rechner multipliziert das Erste mit dem Dritten, vergleicht das Ergebnis mit Ihren Ersparnissen und zeigt die Lücke in Euro, in Monaten und in Prozent.
Ein Notgroschen, manchmal auch Notfallfonds genannt, ist Geld für das, was niemand plant: Jobverlust, ein Auto, das nicht mehr anspringt, eine hohe Nebenkostennachzahlung, eine defekte Heizung. Er soll solche Kosten bezahlen, ohne dass Sie den Dispo ausreizen, einen Ratenkredit aufnehmen oder Wertpapiere in einem schlechten Moment verkaufen.
Der Rechner hilft, wenn Sie ein erstes Sparziel festlegen, zwischen drei und sechs Monaten schwanken oder prüfen wollen, ob ein vorhandenes Polster zu klein oder größer als nötig ist. Er ist eine Planungshilfe, keine Beratung. Alles läuft in Ihrem Browser, nichts von Ihren Eingaben wird gesendet.
In diesem Ratgeber:
- wie Sie jedes Feld ausfüllen und den Zielbetrag, die drei Kennzahlen und das Diagramm lesen
- die einfachen Formeln hinter den Zahlen und was sie weglassen
- wie hoch der Notgroschen sein sollte, welche Ausgaben zählen und ob 5.000, 10.000 oder 20.000 € reichen
- was Arbeitslosengeld, Grundsicherungsgeld und Kurzarbeitergeld abdecken, wo Sie das Geld parken und wie lange der Aufbau dauert
- drei Rechenbeispiele in Euro, eine Übersichtstabelle und typische Fehler
Die Grundlagen erklärt der Artikel Notgroschen: was er ist und wie man ihn aufbaut.
So benutzen Sie den Notgroschen-Rechner
Der Rechner startet in Euro mit Monatlichen Ausgaben von 2.500 €, Aktuellen Ersparnissen von 4.000 € und einem Ziel von 6 Mon. Mit diesen Startwerten zeigt die Hauptzahl einen Zielbetrag von 15.000 €, dazu eine Aktuelle Abdeckung von 1,6 Mon., 11.000 € Noch benötigt und einen Fortschritt von 26,7 %. Die Beispiele in diesem Ratgeber bleiben bei EUR. Der Umschalter UAH / USD / EUR sitzt im Kopf des Bereichs Ihre Zahlen, auf Smartphones und Tablets unter Weitere Optionen. Es ändern sich nur Symbol und Formatierung, umgerechnet wird nichts. Die Felder erscheinen in dieser Reihenfolge:
- Monatliche Ausgaben. Was Sie in einem typischen Monat für das Notwendige ausgeben, das auch ohne Einkommen weiterläuft.
- Aktuelle Ersparnisse. Das Geld, das Sie bereits für Notfälle zurückgelegt haben. Wertpapiere und Geld für geplante Anschaffungen gehören nicht dazu.
- Zielabsicherung (Monate). Eine Reihe mit vier Optionen unter den beiden Beträgen: 3 Mon., 6 Mon., 9 Mon. und 12 Mon. Die gewählte Option ist das aktive Ziel.
| Eingabe | Was Sie eintragen | Startwert und Bereich |
|---|---|---|
| Währung | UAH, USD oder EUR | EUR |
| Monatliche Ausgaben | Notwendige Ausgaben pro Monat | 2.500; 0 bis 100.000.000 |
| Aktuelle Ersparnisse | Bereits zurückgelegtes Geld | 4.000; 0 bis 100.000.000 |
| Zielabsicherung (Monate) | Wie lange der Notgroschen reichen soll | 6; wählbar 3, 6, 9 oder 12 |
Jeder Betrag hat ein Zahlenfeld und einen Schieberegler. Die Regler reichen von 0 bis 10.000 in Schritten von 100 für die Monatlichen Ausgaben und von 0 bis 50.000 in Schritten von 500 für die Aktuellen Ersparnisse, in Hrywnja von 0 bis 200.000 und von 0 bis 1.000.000. Größere Beträge können Sie eintippen; ein Wert unter 0 oder über 100.000.000 wird beim Verlassen des Feldes auf die Grenze gesetzt. Auf Smartphones haben die beiden Beträge statt der Regler Tasten − und +, in USD oder EUR in Schritten von 100 und 500, in Hrywnja von 2.000 und 10.000.
Die Ergebnisse lesen
Die Hauptzahl Ihr Zielbetrag (6 Mon.) ist die Größe des Notgroschens, die Sie anstreben: Monatliche Ausgaben mal Zielmonate. Ihre Beschriftung folgt dem gewählten Ziel. Ein Balken darunter teilt das Ziel in Gespart (hellblau) und Noch benötigt (grau), mit einer Legende darunter. Drei Kennzahlen folgen:
- Aktuelle Abdeckung zeigt, wie viele Monate Ihre Ersparnisse bei Ihren Ausgaben reichen, mit einer Nachkommastelle.
- Noch benötigt ist der Zielbetrag minus Ihre Ersparnisse, markiert mit dem Grau seines Balkenteils.
- Fortschritt des Notgroschens ist Ihr Erspartes als Anteil am Zielbetrag, mit höchstens einer Nachkommastelle und bei 100 % gedeckelt.
Erreichen Ihre Ersparnisse den Zielbetrag, erscheint in den Ergebnissen der Hinweis „Ziel erreicht!“ mit dem Satz „Ihr Notgroschen ist vollständig aufgebaut. Ihre Ersparnisse erreichen oder übersteigen den Zielbetrag.“ Dann teilt sich der Balken in Gespart, bis zum Ziel gefüllt, und Überschuss (dunkelblau), den Teil Ihrer Ersparnisse über dem Ziel, und die Kennzahl Überschuss tritt an die Stelle von Noch benötigt. Unter den Ergebnissen zeigt ein Diagramm ohne Titel dieselbe Aufteilung als einen waagerechten Balken auf einer Geldachse; mit der Maus darüber oder per Tippen sehen Sie die Beträge. Eine Tabelle nach Jahren gibt es nicht, denn in diesem Modell ändert sich nichts über die Zeit.
Zum Vergleich anheften merkt sich die aktuellen Eingaben als Referenz und vergleicht nur den Zielbetrag. Die Hauptzahl zeigt eine graue Änderung wie +5.400 € vs. angeheftet in Beispiel 1, das Diagramm erhält eine gestrichelte senkrechte Markierung mit weißem Rand beim angehefteten Ziel und erweitert bei Bedarf seine Achse, und eine Zeile fasst es zusammen, etwa „Angeheftetes Szenario: 3 Mon. × 1.800 € → 5.400 €“. Weil die Markierung Ziele vergleicht, nicht den Fortschritt, bleibt die Hauptzahl bei ±0 € vs. angeheftet, wenn Sie nur die Aktuellen Ersparnisse ändern; die Änderung sehen Sie an den Kennzahlen und daran, wo der Balken gegenüber der Markierung endet. Ein Währungswechsel, Zurücksetzen oder Neuladen hebt die Markierung auf. PDF speichert Ihre Eingaben und die vier Ergebnisse Erforderlicher Betrag, Aktuelle Abdeckung, Noch benötigt und Fortschritt des Notgroschens, ohne die Markierung. Teilen teilt einen Link ohne Ihre Zahlen, und Zurücksetzen stellt die Startwerte wieder her, einschließlich des Euro. Auf Smartphones und Tablets stehen die Ergebnisse in einer Leiste am unteren Bildschirmrand mit der Hauptzahl und einem kleinen Balken; Details öffnet Legende, Kennzahlen, Hinweis, Diagramm und Schaltflächen.
So rechnet der Notgroschen-Rechner
In diesem Modell gibt es kein Wachstum, keine Zinsen und keine Zeitachse. Der Rechner nimmt Ihre drei Eingaben, wie sie heute sind, und rechnet vier einfache Formeln.
Die vier Formeln
Zielbetrag = A × M
Aktuelle Abdeckung = E ÷ A
Noch benötigt = max(0, A × M − E)
Fortschritt = min(100 %, E ÷ (A × M) × 100 %)Asind die Monatlichen Ausgaben in der gewählten WährungEsind die Aktuellen Ersparnisse in derselben WährungMist die Zielabsicherung (Monate): 3, 6, 9 oder 12max(0, …)heißt, die Lücke fällt nie unter null, undmin(100 %, …)heißt, der Fortschritt steigt nie über 100 %
Der Überschuss, der nach dem Ziel an die Stelle von Noch benötigt tritt, ist dessen Spiegelbild: E − A × M, wenn das positiv ist, sonst nichts. „Ziel erreicht!“ erscheint, sobald E gleich oder größer als A × M ist.
Abdeckung und Fortschritt sagen dasselbe
Aktuelle Abdeckung und Fortschritt sind zwei Ansichten desselben Verhältnisses. Die Abdeckung zählt in Monaten, der Fortschritt in Prozent Ihres Ziels:
Fortschritt = Aktuelle Abdeckung ÷ M × 100 %Mit 4.000 € Erspartem und 1.800 € Monatsausgaben beträgt die Abdeckung 2,2 Mon. Gegen ein Ziel von 3 Mon. sind das 74,1 %, gegen 6 Mon. nur 37 %. Ein anderes Ziel verschiebt Fortschritt und Noch benötigt, nie aber die Abdeckung, denn sie hängt vom Ziel gar nicht ab.
Rundung auf dem Bildschirm
Beträge erscheinen in ganzen Euro. Die Aktuelle Abdeckung ist auf eine Nachkommastelle gerundet, der Fortschritt auf höchstens eine, Noch benötigt dagegen ist exakt. Kurz vor dem Ziel können die gerundeten Kennzahlen fertig aussehen, obwohl Sie es nicht sind: Mit 11.995 € gegen ein Ziel von 12.000 € zeigt die Abdeckung 6,0 Mon. und der Fortschritt 100 %, aber Noch benötigt nennt 5 €, und „Ziel erreicht!“ erscheint nicht. Verlassen Sie sich auf Noch benötigt und die Meldung.
Annahmen hinter den Zahlen
- Gleichbleibende Ausgaben. Jeder Monat kostet so viel, wie Sie eingeben. In Wirklichkeit schwanken die Ausgaben, und manche, etwa die Krankenversicherung nach dem Ende einer Beschäftigung, können in einer Krise steigen.
- Kein Einkommen im Notfall. Die Abdeckung geht davon aus, dass nichts hereinkommt. Arbeitslosengeld, ein zweites Einkommen oder eine Abfindung lassen das Geld länger reichen.
- Keine Zinsen, keine Inflation. Das Ersparte bringt keine Zinsen und verliert keine Kaufkraft, solange Sie warten.
- Keine Zeitachse. Der Rechner zeigt die Lücke, nicht, wie lange es dauert, sie zu schließen. Ein Abschnitt weiter unten rechnet das für einige Sparraten aus.
- Eine Währung. Ausgaben und Ersparnisse stehen in der gewählten Währung. Umgerechnet wird nichts.
- Ausgaben über null. Die Formeln teilen durch die Monatlichen Ausgaben, die Ergebnisse ergeben also nur Sinn, wenn diese über null liegen. Bei null zeigt die Aktuelle Abdeckung einen Strich statt einer Monatszahl.
Wie hoch sollte der Notgroschen sein?
Die meisten Empfehlungen nennen drei bis sechs Monate notwendiger Ausgaben, mehr bei unsicherem Einkommen. Eine einzige richtige Zahl gibt es nicht. Die bessere Frage lautet: Wie lange könnte es dauern, ein verlorenes Einkommen zu ersetzen, und wie viele größere Überraschungen können gleichzeitig kommen?
Die vier Ziele des Rechners passen zu typischen Lagen:
| Ziel | Oft empfohlen für | Beispiel mit 2.000 € im Monat |
|---|---|---|
| 3 Mon. | Sichere Festanstellung, zwei Einkommen, keine Kinder | 6.000 € |
| 6 Mon. | Ein typischer Haushalt mit einem Haupteinkommen | 12.000 € |
| 9 Mon. | Schwankendes Einkommen, Provision, Alleinverdiener mit Kindern | 18.000 € |
| 12 Mon. | Selbstständige, Saisonarbeit, spezialisierter Beruf, gesundheitliche Risiken | 24.000 € |
Für ein längeres Ziel sprechen:
- Unsicheres Einkommen. Selbstständige und Freiberufler haben auch ohne Krise Monate mit wenig Umsatz, und Arbeitslosengeld steht ihnen meist nicht zu.
- Kinder und Angehörige. Wer andere mitversorgt, hat ein höheres Pflichtbudget und mehr zu verlieren.
- Ein Einkommen. Ohne zweites Gehalt im Haushalt gibt es nichts, worauf Sie zurückfallen können.
- Arbeitsmarkt. In einem spezialisierten Beruf kann die Suche viele Monate dauern.
- Eigentum. Eine eigene Wohnung oder ein älteres Auto bringen Reparaturen, die keine Vermieterin übernimmt.
Die 3-6-9-Regel
Manchmal liest man von der 3-6-9-Regel. Sie ist keine offizielle Norm, sondern eine Daumenregel, und sie wird auf zwei Arten verwendet. Die eine entspricht der Tabelle oben: drei Monate bei sehr sicherem Einkommen, sechs bei einem typischen, neun bei einem unregelmäßigen. Die andere versteht die Zahlen als Etappen: erst drei Monate, dann sechs, dann neun. Beides geht im Rechner: Klicken Sie auf 3 Mon., 6 Mon. oder 9 Mon., und der Zielbetrag in der Hauptzahl ändert sich, während die Aktuelle Abdeckung gleich bleibt.
Paare und Familien
Teilen sich zwei Menschen einen Haushalt, stellt sich die Frage, ob jeder einen eigenen Notgroschen braucht. Für den Rechner zählt der Haushalt: Tragen Sie die gemeinsamen notwendigen Ausgaben als Monatliche Ausgaben ein und alles, was beide für Notfälle zurückgelegt haben, als Aktuelle Ersparnisse. Wählen Sie das Ziel nach dem Einkommen, das wegfallen kann. Verdienen beide ähnlich und sicher, kann ein kürzeres Ziel genügen, weil selten beide zugleich ihre Stelle verlieren. Trägt ein Einkommen den größten Teil der Kosten, rechnen Sie so, als fiele genau dieses weg. Getrennte Konten sind trotzdem sinnvoll, wenn jede Person auch allein handlungsfähig bleiben soll.
Welche Ausgaben zählen
Das Feld Monatliche Ausgaben bestimmt jedes Ergebnis, deshalb zählt hier die Sorgfalt mehr als bei jeder anderen Eingabe. Üblich ist, wie im Grundlagenartikel, nur die notwendigen Ausgaben zu zählen: die Rechnungen, die Sie auch ohne Einkommen bezahlen müssten. So bleibt das Ziel erreichbar, und es spiegelt, was Sie in einer Krise tatsächlich täten, nämlich alles andere zu streichen.
Ein Beispielbudget für eine alleinlebende Person zur Miete. Die Beträge sind ein Beispiel, keine Statistik:
| Posten im Monat | Betrag | Mitzählen? |
|---|---|---|
| Miete inkl. Nebenkosten | 900 € | Ja |
| Strom und Internet | 110 € | Ja |
| Lebensmittel | 350 € | Ja |
| Mobilität | 150 € | Ja |
| Versicherungen | 120 € | Ja |
| Kreditraten | 120 € | Ja |
| Handy | 50 € | Ja |
| Restaurant, Abos, Urlaub, Shopping | 500 € | Meist nicht |
Die notwendigen Posten ergeben 1.800 €, das volle Budget 2.300 €. Als Monatliche Ausgaben mit dem Ziel 6 Mon. eingetragen, liefern die notwendigen Posten einen Zielbetrag von 10.800 €, das volle Budget 13.800 €. Heften Sie die notwendigen Posten an und tragen Sie 2300 ein, zeigt die Hauptzahl +3.000 € vs. angeheftet. Bei 3 Mon. sind es 5.400 € gegen 6.900 €.
Worauf Sie achten sollten:
- Durchschnitt statt Einzelmonat. Heizkosten, Kfz-Versicherung oder Jahresabos kommen unregelmäßig. Addieren Sie drei bis zwölf Monate und teilen Sie durch deren Zahl.
- Jährliche Pflichtkosten einrechnen. Eine Haftpflicht- oder Kfz-Prämie, die einmal im Jahr fällig wird, gehört geteilt durch zwölf mit hinein.
- An die Krise denken. Wer den Job verliert, zahlt die Krankenversicherung unter Umständen anders als bisher, dafür fallen vielleicht Pendelkosten weg.
- Ehrlich kürzen. Was Sie nicht kündigen würden, etwa die Kita, gehört in die Summe.
Die Inflation hebt alle diese Beträge langsam an. Ein Ziel von vor drei Jahren deckt heute womöglich weniger Monate ab, rechnen Sie also neu, wenn sich Ihre Kosten ändern. Wie dieser Effekt wirkt, erklärt der Artikel Inflation und warum Geld an Wert verliert.
Reichen 5.000, 10.000 oder 20.000 Euro?
Viele suchen nach runden Summen. Ehrlich beantworten lässt sich das erst, wenn man die Summe durch die eigenen Ausgaben teilt. Genau das macht die Kennzahl Aktuelle Abdeckung. Hier für vier Ersparnisse und fünf Höhen monatlicher Ausgaben:
| Monatliche Ausgaben | 5.000 € erspart | 10.000 € | 20.000 € | 30.000 € |
|---|---|---|---|---|
| 1.500 € | 3,3 Mon. | 6,7 Mon. | 13,3 Mon. | 20,0 Mon. |
| 2.000 € | 2,5 Mon. | 5,0 Mon. | 10,0 Mon. | 15,0 Mon. |
| 2.500 € | 2,0 Mon. | 4,0 Mon. | 8,0 Mon. | 12,0 Mon. |
| 3.000 € | 1,7 Mon. | 3,3 Mon. | 6,7 Mon. | 10,0 Mon. |
| 4.000 € | 1,3 Mon. | 2,5 Mon. | 5,0 Mon. | 7,5 Mon. |
So gelesen:
- 5.000 € sind bei 1.500 € im Monat ein Polster für gut drei Monate, bei 3.000 € reichen sie für 1,7 Monate.
- 10.000 € sind bei 2.000 € Ausgaben ein Notgroschen für fünf Monate, bei 4.000 € nur für 2,5 Monate.
- 20.000 € decken bei 2.500 € acht Monate ab und liegen bei 1.500 € schon über jedem üblichen Ziel.
Ein Polster, das größer ist als nötig, ist kein Fehler, hat aber einen Preis. Tagesgeld bringt wenig Zinsen, und Geld, das jahrelang dort liegt, verpasst das Wachstum, das langfristige Geldanlagen bieten können, mit ihren Risiken. Diesen Zielkonflikt erklärt der Artikel Risiko und Rendite. Übersteigen Ihre Ersparnisse das Ziel, zeigt der Rechner den Rest als Überschuss in den Kennzahlen, im Balken und im Diagramm.
Was der Staat bei Jobverlust zahlt
Der Rechner nimmt an, dass im Notfall kein Geld hereinkommt. In Deutschland stimmt das selten ganz, aber die staatlichen Leistungen haben Lücken, und genau die schließt der Notgroschen.
Arbeitslosengeld. Es beträgt nach § 149 SGB III 60 % des pauschalierten Nettoentgelts, mit mindestens einem Kind 67 %. Das pauschalierte Netto ist nicht Ihr tatsächliches Netto: Die Arbeitsagentur zieht vom Brutto im Bemessungszeitraum eine Sozialversicherungspauschale von 20 %, die Lohnsteuer und den Solidaritätszuschlag ab. Anspruch hat in der Regel, wer in der Rahmenfrist mindestens zwölf Monate versicherungspflichtig gearbeitet hat. Wie lange gezahlt wird, regelt § 147 SGB III:
| Versicherungspflicht mindestens | Ab Alter | Anspruchsdauer |
|---|---|---|
| 12 Monate | – | 6 Monate |
| 16 Monate | – | 8 Monate |
| 20 Monate | – | 10 Monate |
| 24 Monate | – | 12 Monate |
| 30 Monate | 50 | 15 Monate |
| 36 Monate | 55 | 18 Monate |
| 48 Monate | 58 | 24 Monate |
Wer selbst kündigt oder die Kündigung durch eigenes Verhalten verursacht, ohne wichtigen Grund, bekommt nach § 159 SGB III in der Regel eine Sperrzeit von zwölf Wochen, in der der Anspruch ruht. Das sind fast drei Monate ohne Arbeitslosengeld, also ein ganzes Ziel von 3 Mon.
Grundsicherungsgeld. Seit dem 1. Juli 2026 heißt das frühere Bürgergeld Grundsicherungsgeld. Der Regelbedarf für Alleinstehende beträgt 2026 laut Regelbedarfsstufen-Fortschreibungsverordnung 2026 563 € im Monat, dazu kommen Unterkunft und Heizung. Ersparnisse werden angerechnet, soweit sie die Freibeträge nach § 12 SGB II übersteigen. Für Bewilligungszeiträume ab dem 1. Juli 2026 gilt je Person:
| Alter | Freibetrag |
|---|---|
| bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres | 5.000 € |
| ab dem 31. Lebensjahr | 10.000 € |
| ab dem 41. Lebensjahr | 12.500 € |
| ab dem 51. Lebensjahr | 20.000 € |
Kurzarbeitergeld. Fällt Arbeit vorübergehend aus, zahlt die Arbeitsagentur nach § 105 SGB III 60 % der Nettoentgeltdifferenz, mit Kind 67 %. Gesetzlich wird es längstens zwölf Monate gezahlt; die Bundesregierung kann die Bezugsdauer bei außergewöhnlichen Verhältnissen befristet auf bis zu 24 Monate verlängern.
Für den Rechner heißt das: Wer sicher mit Arbeitslosengeld rechnen kann, darf bei den Monatlichen Ausgaben den Teil abziehen, den es deckt. Wer selbstständig ist, kündigen will oder noch keine zwölf Monate versichert war, rechnet mit den vollen Ausgaben.
Wo den Notgroschen parken: Tagesgeld, Festgeld und Einlagensicherung
Ein Notgroschen hat zwei Aufgaben, die die meisten Geldanlagen ausschließen: Das Geld muss da sein, wenn Sie es brauchen, und es darf an diesem Tag nicht weniger wert sein. Das spricht für Bankeinlagen.
Nach § 8 des Einlagensicherungsgesetzes sind Einlagen bis 100.000 € je Einleger und Bank gesetzlich gesichert. Für bestimmte einmalige Gutschriften, darunter Abfindungen, Sozialleistungen und Erlöse aus dem Verkauf einer privat genutzten Wohnimmobilie, steigt die Deckung für bis zu sechs Monate auf bis zu 500.000 €. Im Entschädigungsfall muss die Einlagensicherung nach § 14 EinSiG spätestens sieben Arbeitstage nach der Feststellung durch die BaFin zahlen. Wertpapiere sind keine Einlagen und fallen nicht darunter.
Was bringt das Geld? Die MFI-Zinsstatistik der EZB nennt für August 2026 diese Durchschnittszinsen privater Haushalte in Deutschland. Die Zinsspalte ist eine einfache Rechnung für diesen Ratgeber:
| Einlage | Zins pro Jahr | Ein Jahr auf 10.800 € |
|---|---|---|
| Täglich fällig (Girokonto, Tagesgeld) | 0,51 % | etwa 55 € |
| Kündigungsfrist bis 3 Monate | 0,73 % | etwa 79 € |
| Festgeld bis 1 Jahr (Neugeschäft) | 2,28 % | etwa 246 € |
| Festgeld 1 bis 2 Jahre (Neugeschäft) | 2,64 % | etwa 285 € |
| Festgeld über 2 Jahre (Neugeschäft) | 2,72 % | etwa 294 € |
Der Satz für täglich fällige Einlagen mischt unverzinste Girokonten und Tagesgeld, einzelne Angebote liegen deshalb oft anders. Vergleichen Sie, was Ihre Bank zahlt, und denken Sie daran, dass diese Werte jeden Monat neu erscheinen.
Eine übliche Aufteilung: ein bis zwei Monatsausgaben auf dem Girokonto oder einem Tagesgeldkonto für den sofortigen Zugriff, der Rest auf Tagesgeld und, wenn Sie wollen, ein Teil in einer Festgeld-Treppe mit kurzen Laufzeiten. Festgeld ist bis zum Ende der Laufzeit meist gebunden, deshalb nie den ganzen Notgroschen. Geldmarkt-ETFs lassen sich zwar schnell verkaufen, sind aber Wertpapiere und keine gesicherten Einlagen; den Unterschied erklärt der Artikel Arten von Anlageklassen. Aktien und lange Anleihen eignen sich für den Notgroschen nicht, große Bargeldbestände zu Hause auch nicht.
Der Rechner rechnet keine Zinsen ein und unterschätzt deshalb leicht, wie schnell ein verzinster Notgroschen wächst. Was eine Einlage über die Zeit bringt, zeigt der Rechner Einlage oder Anlage.
Wie lange der Aufbau dauert
Der Rechner zeigt, wie viel Noch benötigt wird, aber nicht, wie lange es dauert. Teilen Sie die Lücke durch Ihre monatliche Sparrate, haben Sie die Antwort. Die Tabelle ist eine Rechnung für diesen Ratgeber, auf ganze Monate aufgerundet und ohne Zinsen:
| Noch benötigt | 100 € im Monat | 200 € | 300 € | 500 € |
|---|---|---|---|---|
| 1.400 € | 14 | 7 | 5 | 3 |
| 3.600 € | 36 | 18 | 12 | 8 |
| 6.000 € | 60 | 30 | 20 | 12 |
| 12.000 € | 120 | 60 | 40 | 24 |
| 18.000 € | 180 | 90 | 60 | 36 |
Schon 200 € im Monat bauen einen Notgroschen von 3.600 € in eineinhalb Jahren auf. Eine Lücke von 12.000 € braucht bei derselben Rate fünf Jahre. Deshalb helfen Etappen: erst ein Monat, dann drei, dann sechs. Jede Etappe ist eine kleinere Zahl in der Kennzahl Noch benötigt, und der Fortschritt des Notgroschens macht sichtbar, wie Sie vorankommen.
So geht es schneller:
- Dauerauftrag einrichten. Eine feste Überweisung am Zahltag auf ein separates Konto wirkt mehr als gute Vorsätze.
- Sonderzahlungen nutzen. Steuererstattung, Urlaubs- und Weihnachtsgeld schließen auf einen Schlag einen großen Teil der Lücke.
- Reihenfolge mit Schulden klären. Ein kleines Polster vor der Tilgung teurer Schulden hält die nächste Überraschung vom Dispo fern. Danach kommen teure Schulden meist vor dem Rest des Notgroschens. Was ein Kredit kostet, zeigt der Darlehens- und Hypothekenrechner.
Für ein Sparziel mit Termin und Rendite gibt es den Anlagezielrechner. Beim Notgroschen sollte die Rendite aber nicht im Vordergrund stehen: Sicherheit und Zugriff gehen vor.
Notgroschen auf einen Blick
Diese Tabelle zeigt den Zielbetrag für übliche Monatsausgaben und jedes der vier Ziele des Rechners. Es ist dieselbe Rechnung wie im Rechner: Monatsausgaben mal Monate.
| Monatliche Ausgaben | 3 Mon. | 6 Mon. | 9 Mon. | 12 Mon. |
|---|---|---|---|---|
| 1.000 € | 3.000 € | 6.000 € | 9.000 € | 12.000 € |
| 1.500 € | 4.500 € | 9.000 € | 13.500 € | 18.000 € |
| 2.000 € | 6.000 € | 12.000 € | 18.000 € | 24.000 € |
| 2.500 € | 7.500 € | 15.000 € | 22.500 € | 30.000 € |
| 3.000 € | 9.000 € | 18.000 € | 27.000 € | 36.000 € |
| 4.000 € | 12.000 € | 24.000 € | 36.000 € | 48.000 € |
| 5.000 € | 15.000 € | 30.000 € | 45.000 € | 60.000 € |
Lesen Sie eine Spalte von oben nach unten, sehen Sie, wie stark die Ausgaben das Ziel verändern; lesen Sie eine Zeile, sehen Sie, was jede weitere Etappe von drei Monaten kostet. Jede Etappe fügt drei Monatsausgaben hinzu, und 500 € weniger notwendige Ausgaben senken ein Ziel von sechs Monaten um 3.000 €.
Rechenbeispiele
Jedes Beispiel zeigt, was der Rechner mit der Währung EUR ausgibt.
Beispiel 1: Angestellte mit sicherem Job
Gegeben: Währung EUR, Monatliche Ausgaben 1.800 €, Aktuelle Ersparnisse 4.000 €, Zielabsicherung (Monate) 3 Mon., danach 6 Mon.
Schritte:
- EUR wählen, 1800 und 4000 eintragen.
- Auf 3 Mon. klicken, Hauptzahl und Kennzahlen lesen, dann auf Zum Vergleich anheften klicken.
- Auf 6 Mon. klicken und vergleichen.
Ergebnis: Mit 3 Mon. beträgt der Zielbetrag 5.400 €, die Aktuelle Abdeckung 2,2 Mon., Noch benötigt 1.400 € und der Fortschritt des Notgroschens 74,1 %. Balken und Diagramm zeigen 4.000 € Gespart und 1.400 € Noch benötigt.
Mit 6 Mon. verdoppelt sich der Zielbetrag auf 10.800 €, und die Hauptzahl zeigt +5.400 € vs. angeheftet. Die Abdeckung bleibt bei 2,2 Mon., Noch benötigt steigt auf 6.800 €, der Fortschritt fällt auf 37 %.
Bei 250 € Sparrate im Monat ergibt eine Rechnung für diesen Ratgeber 6 Monate bis zum Ziel von drei Monaten und 28 Monate bis zu sechs. Mit einer sicheren Stelle sind drei Monate ein vernünftiges erstes Ziel, sechs die nächste Etappe.
Beispiel 2: Familie mit einem Einkommen
Gegeben: Währung EUR, Monatliche Ausgaben 3.200 €, Aktuelle Ersparnisse 12.000 €, Zielabsicherung (Monate) 9 Mon., danach 6 Mon.
Schritte:
- EUR wählen, 3200 und 12000 eintragen.
- Auf 9 Mon. klicken, weil ein Einkommen den Haushalt trägt.
- Auf 6 Mon. klicken, um eine Zwischenetappe zu sehen.
Ergebnis: Mit 9 Mon. beträgt der Zielbetrag 28.800 €, die Aktuelle Abdeckung 3,8 Mon., Noch benötigt 16.800 € und der Fortschritt 41,7 %.
Mit 6 Mon. sind es 19.200 € Zielbetrag, 7.200 € Noch benötigt und 62,5 % Fortschritt. Die Abdeckung bleibt bei 3,8 Mon.
Bei 600 € im Monat ergibt die Division 12 Monate bis zur Sechs-Monats-Etappe und 28 Monate bis zu neun. Rechnet die Familie fest damit, dass das Arbeitslosengeld 1.600 € der Ausgaben deckt, kann sie probeweise nur die übrigen 1600 eintragen: Bei 6 Mon. sinkt der Zielbetrag auf 9.600 €, die Abdeckung steigt auf 7,5 Mon., und „Ziel erreicht!“ erscheint mit 2.400 € Überschuss. Eine Sperrzeit oder eine fehlende Anwartschaft würde diese Rechnung kippen.
Beispiel 3: Freiberufler mit womöglich zu viel Reserve
Gegeben: Währung EUR, Monatliche Ausgaben 2.600 €, Aktuelle Ersparnisse 40.000 €, Zielabsicherung (Monate) 12 Mon., danach 9 Mon.
Schritte:
- EUR wählen, 2600 und 40000 eintragen.
- Auf 12 Mon. klicken, das längste Ziel, für ein schwankendes Einkommen ohne Arbeitslosengeld.
- Auf 9 Mon. klicken und den Balken ansehen.
Ergebnis: Mit 12 Mon. beträgt der Zielbetrag 31.200 €, die Aktuelle Abdeckung 15,4 Mon. und der Fortschritt 100 %. „Ziel erreicht!“ erscheint, und der Balken zeigt 31.200 € Gespart und 8.800 € Überschuss, der auch als Kennzahl erscheint.
Mit 9 Mon. beträgt der Zielbetrag 23.400 €, und der Überschuss wächst auf 16.600 €. Die Abdeckung bleibt bei 15,4 Mon.
Selbst beim vorsichtigsten Ziel liegen 8.800 € über dem Notgroschen. Eine Möglichkeit ist, die zwölf Monate auf Tagesgeld zu lassen und den Überschuss für andere Ziele zu nutzen, eine andere, ihn als Puffer für ein schwaches Geschäftsjahr zu behalten. Der Rechner zeigt die Größe der Entscheidung, nicht die Antwort.
Typische Fehler bei der Berechnung des Notgroschens
- Unbemerkt das volle Budget nehmen. Im Beispielbudget oben heben Restaurant, Urlaub und Shopping das Ziel um mehr als ein Viertel. Als bewusste Wahl ist das in Ordnung, gemeint sind aber meist die notwendigen Ausgaben.
- Einen günstigen Monat nehmen. Ein Monat ohne Versicherungsbeitrag oder Nachzahlung unterschätzt Ihre Kosten. Nehmen Sie den Durchschnitt mehrerer Monate, unregelmäßige Pflichtkosten eingeschlossen.
- Depot als Ersparnis zählen. Aktien und Fonds können fallen, wenn eine Rezession Sie auch den Job kostet. Tragen Sie als Aktuelle Ersparnisse nur Geld ein, über das Sie binnen ein, zwei Tagen verfügen können.
- 100 % für fertig halten. Fortschritt und Abdeckung sind gerundet. Prüfen Sie, ob „Ziel erreicht!“ erscheint und Überschuss an die Stelle von Noch benötigt getreten ist.
- Die Währung vergessen. Der Rechner startet in Euro. Planen Sie in Dollar oder Hrywnja, wählen Sie zuerst die Währung; umgerechnet wird nichts, tragen Sie die Beträge also in der gewählten Währung ein.
- Fest mit Arbeitslosengeld rechnen. Eine Sperrzeit von zwölf Wochen, eine fehlende Anwartschaft oder die Selbstständigkeit lassen es ausfallen. Ziehen Sie es nur ab, wenn es sicher kommt.
- Das Ziel einmal festlegen und vergessen. Ein Kind, ein Umzug oder eine Mieterhöhung ändern den Zielbetrag. Rechnen Sie einmal im Jahr neu.
- Nicht wieder auffüllen. Ein genutzter Notgroschen ist eine neue Lücke. Starten Sie den Dauerauftrag wieder, sobald der Notfall vorbei ist.
Der Rechner vergleicht Ihre Ersparnisse mit einem Ziel, das Sie wählen. Er kennt weder Ihre Jobsicherheit noch Ihre Versicherungen oder Schulden und ist keine Finanzberatung.
Grenzen und nächste Schritte
Der Notgroschen-Rechner beantwortet eine enge Frage gut: Wie weit sind Sie bei Ihren Ausgaben und Ersparnissen von einem Notgroschen für drei, sechs, neun oder zwölf Monate entfernt? Er sagt nicht, welches Ziel für Sie richtig ist, wie lange das Sparen dauert, was das Geld an Zinsen bringt, wie die Inflation Ihre Ausgaben verändert oder welche staatlichen Leistungen Ihnen zustehen. Er nimmt kein Einkommen im Notfall und gleiche Kosten in jedem Monat an.
Nutzen Sie ihn für ein klares Ziel und planen Sie den Rest:
- Der Inflationsrechner zeigt, wie schnell steigende Preise ein altes Ziel zu klein machen.
- Der Rechner Einlage oder Anlage zeigt, was eine Einlage auf das zurückgelegte Geld bringt.
- Der Zinseszinsrechner rechnet langfristiges Sparen durch, sobald der Notgroschen steht.
- Der FIRE-Rechner nimmt dieselben Ausgaben und fragt, wie viel Vermögen Sie bräuchten, um nicht mehr arbeiten zu müssen.
Steht der Notgroschen, ist der Artikel Was ist Investieren? ein guter nächster Schritt. Bei Fragen zu Arbeitslosengeld oder Grundsicherung hilft die Arbeitsagentur oder das Jobcenter, bei Entscheidungen zu Steuern, Versicherungen, Schulden oder einem Unternehmen eine qualifizierte, unabhängige Beratung.
Häufig gestellte Fragen
Kurze Antworten zum Notgroschen: wie hoch er sein sollte, wo Sie ihn parken, was der Staat bei Jobverlust zahlt und wie dieser Notgroschen-Rechner rechnet.