Bärenmarkt
Eine länger anhaltende Phase fallender Vermögenspreise, üblicherweise definiert als Rückgang um mindestens 20 % gegenüber jüngsten Höchstständen und oft begleitet von wirtschaftlichem Pessimismus und sinkendem Anlegervertrauen.
Ein Bärenmarkt wird offiziell festgestellt, wenn ein breiter Marktindex mindestens 20 % unter seinen jüngsten Höchststand fällt und dieser Rückgang über Wochen oder Monate anhält. Auslöser können wirtschaftliche Rezessionen, steigende Zinsen, geopolitische Krisen oder der Abbau überhöhter Marktbewertungen sein.
Bärenmärkte stellen die Entschlossenheit von Anlegern auf die Probe. Portfoliowerte schrumpfen, negative Schlagzeilen häufen sich und der Drang zu verkaufen kann überwältigend werden. Historisch betrachtet haben Anleger, die an ihrer Strategie festhielten und während Bärenmärkten weiter investierten, ihre Verluste jedoch regelmäßig wieder aufgeholt und anschließend neue Höchststände erreicht. Bärenmärkte sind ein normaler Bestandteil des Marktzyklus.
Dauer und Ausmaß unterscheiden sich erheblich — manche Bärenmärkte dauern nur wenige Monate, andere länger als ein Jahr. Wer erkennt, dass sie vorübergehend sind, kann den teuersten Fehler vermeiden: aus Panik nahe dem Tiefpunkt zu verkaufen.
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