Bullenmarkt
Eine anhaltende Phase steigender Vermögenspreise, üblicherweise definiert als Zuwachs um mindestens 20 % gegenüber jüngsten Tiefstständen und meist begleitet von einer starken Wirtschaftslage und Optimismus unter Anlegern.
Als Bullenmarkt gilt eine Phase, in der ein breiter Marktindex mindestens 20 % gegenüber seinem jüngsten Tiefststand steigt und seinen Aufwärtstrend fortsetzt. Der Begriff greift das Bild eines Bullen auf, der mit erhobenen Hörnern nach vorne stürmt.
Bullenmärkte werden typischerweise durch kräftiges Wirtschaftswachstum, niedrige Arbeitslosigkeit, steigende Unternehmensgewinne und eine positive Anlegerstimmung getragen. Sie können wenige Monate oder mehr als ein Jahrzehnt dauern — der längste Bullenmarkt in der Geschichte der USA lief von 2009 bis 2020 fast elf Jahre.
Bullenmärkte belohnen Anleger, die investiert bleiben. Sie können aber auch Selbstüberschätzung fördern und zu überhöhten Bewertungen führen. Deshalb ist es wichtig, selbst in lang anhaltenden Phasen steigender Kurse an einer disziplinierten, diversifizierten Strategie festzuhalten.
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