Rendite
Der von einer Anlage erzeugte Ertrag, ausgedrückt als Prozentsatz ihres Preises oder ihrer Kosten; bei Anleihen entspricht er den gezahlten Zinsen, bei Aktien meist den Dividendenerträgen im Verhältnis zum Aktienkurs.
Die Rendite ist der laufende Ertrag einer Anlage, ausgedrückt als jährlicher Prozentsatz des aktuellen Preises oder der ursprünglichen Kosten des Vermögenswerts. Bei einer Anleihe entspricht sie der jährlichen Zinszahlung geteilt durch den Anleihekurs. Bei einer Aktie ist die Dividendenrendite die jährliche Dividende je Aktie geteilt durch den aktuellen Aktienkurs.
Bei Anleihen bewegen sich Rendite und Kurs in entgegengesetzte Richtungen: Fällt der Kurs einer Anleihe, steigt ihre Rendite und umgekehrt. Dieses umgekehrte Verhältnis ist grundlegend für das Verständnis der Märkte für festverzinsliche Wertpapiere. Ein Umfeld steigender Zinssätze drückt im Allgemeinen die Anleihekurse und erhöht ihre Renditen.
Es ist wichtig, zwischen nominaler Rendite — dem ausgewiesenen Ertrag — und realer Rendite — dem Ertrag nach Abzug der Inflation — zu unterscheiden. Eine Anlage mit 4 % Rendite verliert bei einer Inflation von 5 % tatsächlich an realer Kaufkraft. Betrachten Sie Renditen daher stets im Zusammenhang mit der Inflation, um den tatsächlichen Ertrag Ihres Geldes zu verstehen.
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Dieser Artikel dient ausschließlich Bildungszwecken und stellt keine Finanzberatung dar.