Hedgefonds
Ein gebündelter Investmentfonds, der unterschiedliche und oft komplexe Strategien wie Hebelwirkung, Leerverkäufe und Derivate einsetzt, um Renditen zu erzielen, und üblicherweise nur qualifizierten Anlegern offensteht.
Ein Hedgefonds ist eine private Anlagegesellschaft, die Kapital vermögender Privatpersonen und institutioneller Anleger bündelt und es mit anspruchsvollen Strategien einsetzt, die traditionellen Investmentfonds nicht gestattet sind. Dazu können Leerverkäufe, Hebelwirkung, Derivate und Anlagen in illiquide Vermögenswerte gehören.
Der Name „Hedge“ bezog sich ursprünglich auf das Absichern — also das Eingehen gegenläufiger Positionen zum Schutz vor Verlusten. In der Praxis verfolgen viele moderne Hedgefonds aggressive Renditestrategien und gehen erhebliche Risiken ein. Wertentwicklung und Gebühren unterscheiden sich von Fonds zu Fonds enorm.
Aufgrund ihrer Komplexität und höheren Risiken sind Hedgefonds im Allgemeinen qualifizierten oder professionellen Anlegern vorbehalten. Ihre Gebühren liegen deutlich über denen der meisten Anlageinstrumente — das traditionelle Modell sieht jährlich 2 % des verwalteten Vermögens plus 20 % der Gewinne vor. Für die meisten Privatanleger sind kostengünstige Indexfonds und ETFs eine leichter zugängliche und häufig überlegene Alternative.
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Dieser Artikel dient ausschließlich Bildungszwecken und stellt keine Finanzberatung dar.