KrokFin
Glossar1 Min. Lesezeit31. März 2026

Cost-Average-Effekt

Eine Anlagestrategie, bei der unabhängig vom Preis des Vermögenswerts regelmäßig ein fester Betrag investiert wird, wodurch sich die durchschnittlichen Stückkosten im Laufe der Zeit verringern können und der Druck entfällt, den richtigen Marktzeitpunkt zu treffen.

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Von KrokFin

Krokfolio-Redaktion

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Beim regelmäßigen Investieren eines festen Betrags, auch Dollar-Cost Averaging (DCA) genannt, legen Sie in festen Abständen — etwa jeden Monat — dieselbe Summe an, unabhängig davon, ob die Kurse hoch oder niedrig sind. Fallen die Kurse, kaufen Sie mit dem festen Betrag mehr Anteile; steigen sie, kaufen Sie weniger. Im Laufe der Zeit ergibt sich daraus ein durchschnittlicher Stückpreis, der niedriger sein kann, als wenn Sie den gesamten Betrag auf einem Kurshoch investiert hätten.

Der wichtigste Vorteil von DCA ist psychologischer ebenso wie finanzieller Natur. Die lähmende Frage „Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Investieren?“ entfällt. Sie müssen keine Höchst- und Tiefststände vorhersagen — stattdessen investieren Sie konsequent und lassen die Zeit für sich arbeiten.

DCA eignet sich besonders für langfristige Ziele wie Altersvorsorge oder Bildungsausgaben, bei denen regelmäßig ein Teil des Einkommens investiert wird. Die Strategie lässt sich gut mit automatischen Sparplänen verbinden, die die meisten Broker und Altersvorsorgeanbieter anbieten.

Haftungsausschluss

Dieser Artikel dient ausschließlich Bildungszwecken und stellt keine Finanzberatung dar.